Tag des Baumes: Am Michel wird ein Apfelbaum gepflanzt

„Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ Im 20. Jahrhundert erst wurde dieses Wort „geboren“ und Martin Luther zugeschrieben. Es wollte trösten und ermutigen angesichts der Zerstörungen des 2. Weltkrieges und ein Zeichen der Hoffnung setzen.

Am Dienstag, 25. April um 10.30 Uhr pflanzen die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und die Hauptkirche St. Michaelis anlässlich des Tag des Baumes auf dem Kirchplatz einen Apfelbaum. Geplant sind kurze Reden von Wolfgang Pages, 1. Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Hamburg e.V. und Hauptpastor Alexander Röder sowie Pastor Hartmut Dinse, der im Rahmen des Reformationsjubiläums bereits im letzten Jahr einen Lutherbaum in Wittenberg gepflanzt hatte. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von einem Ensemble des Posaunenchores St. Michaelis unter Leitung von Josef Thöne.

Der Luther zugeschriebene Satz steht für Hoffnung und Zuversicht für die Menschen. Der Apfelbaum steht im Naturschutz als Zeichen für Vielfalt. Streuobstwiesen, mit ihren alten Obstsorten, sind Orte mit hoher biologischen Diversität. So verbindet ein Baum Religion und Natur.

Tag des Baumes – Geschichte

Die Tradition des Tag des Baumes in Deutschland reicht bis ins Jahr 1952 zurück. In diesem Jahr begründete Dr. Robert Lehr, der Präsident der SDW zusammen mit dem ersten Bundespräsidenten, Professor Dr. Theodor Heuss, diesen Ehrentag für den Baum in Deutschland. Fast ein Jahrhundert früher hatte der Journalist und Farmer Julius Sterling Morton im baumarmen Nebraska (USA) die Arbor Day Resolution verfasst, in dem er 1872 einen jährlichen Tag des Baumes forderte.

Am 10. April 1872 pflanzten erstmals Bürger und Farmer mehr als eine Million Bäume. Kaum zwei Jahrzehnte später hatte sich dieser Gedenktag für die Zukunft in allen Staaten der USA verbreitet. Von Morton stammt der Ausspruch „Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die Zukunft!“ – ein Satz, dessen Aussage heute noch besticht.

Am ersten Tag des Baumes in Deutschland – am 25. April 1952 – formulierte die SDW ihr Ziel für die Zukunft: In jeder Gemeinde und Schule sollen der Bevölkerung und insbesondere der Jugend durch sym-bolische Pflanzungen und Veranstaltungen die hohe Bedeutung des Baumes näher gebracht werden.


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