Der Turm

Der 132,14 m hohe Turm, das Wahrzeichen Hamburgs, bildet zusammen mit den Türmen der anderen Hauptkirchen, die den Rathausturm in ihre Mitte nehmen, die typische Silhouette Hamburgs. Er ist zugleich ein Wahrzeichen der Stadt. Hochaufgerichtet zeigt er zu Gott und erinnert daran, dass in dieser Kirche das Herz dessen im Herzen Hamburgs schlägt, der allen Menschen herzlich zugetan ist. In diesem Rundgang möchten wir Ihnen die Besonderheiten des Turms zeigen.

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Rundgang durch den Turm

Wahrzeichen Hamburgs

Der Turm galt schon früh als Orientierungs-
marke für die auf der Elbe nach Hamburg segelnden Schiffe. In 106 m Höhe ist die Turmplattform, die einen weiten Ausblick über die Stadt bietet, man kann sie zu Fuß über 452 Stufen oder mit einem Fahrstuhl erreichen.

Die Aussichtsplattform

Auf der Aussichtsplattform, 106m über der Elbe liegt, Ihnen ganz Hamburg zu Füßen. Sie haben einen weiten Blick über die Stadt und den Hafen.

Von der Fahrstuhlhalle im 1. Stock (52 Stufen) können Sie ganz bequem mit dem Fahrstuhl auf die Aussichtsplattform gelangen oder aber die Treppe (452 Stufen) benutzen.

Detailansichten:

Die Turmuhr/ Uhrwerk

Wenn man sich die Entwürfe von Ernst Georg Sonnin für den Bau des Turmes unserer Kirche betrachtet, fällt auf, dass er offenbar besonderen Wert auf eine ungewöhnlich große und deutliche Turmuhr gelegt hat. Bei einigen der Entwürfe war für die Uhr sogar ein Durchmesser des Zifferblattes von 10 Metern vorgesehen.

Detailansichten:

Die Glocken

Jahrtausendglocke (Glocke 1)

Die "Jahrtausendglocke" musste 2006 wegen Spannungsrissen außer Betrieb gesetzt werden. Der Neuguss wurde im Mai 2008 von der Glockengießerei Bachert in Karlsruhe vorgenommen.
Gewicht: 9.040 kg
Anschaffungsjahr: 2008
Inschrift: Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir; denn bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte. (Psalm 130, 1+4) und "Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag der gestern vergangen ist."
(Psalm 90, 4)

Bürgerglocke (Glocke 2)

Ihre Vorgängerin wurde zu Kriegszwecken 1917 eingeschmolzen.
Gewicht: 4.900 kg
Anschaffungsjahr: 1924
Inschrift: Jesus Christus, gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.
(Hebr.13,8)

Schiffahrtsglocke (Glocke 3)

Ihre Vorgängerin wurde zu Kriegszwecken 1917 eingeschmolzen.
Gewicht: 2.850 kg
Anschaffungsjahr: 1924
Inschrift: Fahret auf die Höhe
(Lukas 5,4)

Gemeindeältestenglocke (Glocke 4)

Gewicht: 2.012 kg
Anschaffungsjahr: 1910
Inschrift: Lobet, ihr Völker, unsern Gott; lasst seinenRuhm weit erschallen.
(Psalm 66,8)

Pastorenglocke (Glocke 5)

Ihre Vorgängerin wurde zu Kriegszwecken 1917 eingeschmolzen.
Gewicht: 1.350 kg
Anschaffungsjahr: 1924
Inschrift: Selig sind die Knechte, die der Herr, so er kommt, wachend findet.
(Lukas 12,37)

Kirchenvorsteherglocke (Glocke 6)

Gewicht: 1.103 kg
Anschaffungsjahr: 1910
Inschrift: Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken und lobsingen deinen Namen, du Höchster.
(Psalm 92,2)

Detailansichten:

Brandspuren

Am 3. Juli 1906 kam es bei Ausbesserungsarbeiten am Turm durch die Benutzung einer Lötlampe zu einem Brand, der sich schnell auf die ganze Kirche ausdehnte. Obwohl die aus ganz Hamburg angerückten Feuerwehrleute versuchten, das Feuer zu löschen, brannte die Kirche bis auf die Grundmauern nieder.

Detailansichten:

Das Hauptportal mit dem Erzengel Michael

Der Erzengel Michael - Namenspatron der Kirche - wacht über dem Hauptportal. Sein Blick richtet sich auf alle, die in dieser Kirche ein- und ausgehen. Mit seinen Füßen steht er auf dem besiegten Satan. Stolz und sieghaft ragt seine Gestalt auf. In der rechten Hand trägt er die Lanze, die die Form des Kreuzes hat, in der linken den Schild mit dem Kreuz in der Mitte. Michael, ein Kämpfer für Gott und seine Ehre, der mit den Waffen Christi kämpft. Sie bringen den Menschen das Leben, nicht den Tod. Sei Name heißt übersetzt: "Wer ist wie Gott?"

Bis zum Brand am 3. Juli 1906 befand sich auf der Westseite der Kirche nur ein unmittelbar in den schlichten Backsteinbau eingelassener kleiner Diensteingang, der zu der – so Pastor Schwieger im "Monatsgruß" aus der St. Michaelis-Gemeinde vom 26.9.1908 – als "Rumpelkammer" benutzten Turmhalle führte. Nur wenige Meter davor standen mehrere Wohnhäuser, die sämtlich beim Brand zerstört wurden.

Beim Wiederaufbau der Kirche entsprach man dem vielfach geäußerten Wunsch, hier neben den vorhandenen Hauptportalen an der Süd- und Nordseite (den jetzigen Eingängen 4 und 8) einen weiteren repräsentativen Haupteingang unter Einbeziehung und Erweiterung der dahinter liegenden Turmhalle zu schaffen.

Detailansichten:

Glasfenster

Wenn man durch das Hauptportal in die Turmhalle geht und dann von innen Richtung Portal schaut, erblickt man im Oberlicht des Haupteigangs ein eindrucksvolles vom Jugendstil geprägtes Glasfenster.

Rechts und links stehen zwei betende Engel, hoch über ihnen im Scheitelpunkt des Bildes ist das Symbol einer Taube zu sehen. Dieses von August Vogel erschaffene Jugendstilkunstwerk trägt den Titel „Gottes Segen über Hamburg".

Detailansichten:

 

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Hauptkirche St. Michaelis
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Hauptkirche St. Michaelis zu Hamburg
Englische Planke 1, 20459 Hamburg
Telefon: (040) 376 78-0, Fax: -310
Mail: info@st-michaelis.de

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