St. Michaelis

St. Michaelis ist eine der schönsten Barockkirchen Norddeutschlands. Der monumentale Turm mit der unverwechselbaren Kupferhaube ist das Wahrzeichen Hamburgs und birgt viele Kunstschätze. In diesem Rundgang möchten wir Ihnen bedeutende Werke sowie einige Besonderheiten vorstellen, um die viele Facetten des Michels zu zeigen. 

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Rundgang durch die Kirche

Der Kirchenraum

Der Kirchenraum ist 52 Meter lang, 44 Meter breit, 27 Meter hoch und bietet Platz für mehr als 2.500 Menschen.

In Weiß und Gold gehalten, wirkt das Kircheninnere hell und festlich. Die geschwungene Empore, die vergoldeten Kapitelle der korinthischen Pfeiler und Pilaster, die historischen Kandelaber, die Kirchenbänke aus Teakholz und die Buntglasfenster kommen so besonders gut zur Geltung.

Michael

Im Pfingstgottesdienst 2011 erhielt die Hauptkirche St. Michaelis eine neue Figur des Erzengels Michael. Diese ist etwa 1,50 m groß und stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Sie ist sehr fein gearbeitet und gehörte bisher zum Bestand des Ernst-Barlach-Hauses. 2009 wurde die Figur in der Denkmalwerkstatt von St. Jacobi restauriert. Trotz der eher geringen Größe fällt einem die Figur durch ihre strahlenden Farben schon von weitem auf.

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Senatsgestühl

Von der herausragenden Bedeutung der Michaeliskirche für Hamburger zeugt auch eine Besonderheit in der Sitzordnung: Im vorderen Bereich des neubarocken Kirchengestühls ist beiderseits des breiten Mittelganges jeweils eine Bankreihe durch besondere Verzierungen hervorgehoben. Das sogenannte Senatsgestühl auf der Nordseite wird an seinen Bankwangen durch das Hamburger Wappen geschmückt.

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Beedegestühl

Die dem Senatsgestühl gegenüberliegende, ganz ähnlich gestaltete Bank wurde für den Kirchenvorstand und kirchliche Würdenträger geschaffen. Das Beedegestühl (Beede: Finanz- und Verwaltungsausschuss des Kirchenvorstands) schmückt das Bild des heiligen Michael, der mit dem Drachen kämpft.

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Kapelle mit Himmelfahrtsgruppe

Die Kapelle wurde im Zuge der Renovierung im Jahre 2010 eingeweiht. Der Ort ist als Raum der Stille angelegt, in dem man auch während Veranstaltungen im Kirchraum zu einem Gebet innehalten kann.

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Gotteskasten

Der Erbauer der zweiten großen St. Michaeliskirche, Ernst Georg Sonnin, der im Gruftgewölbe beigesetzt ist, schenkte 1763 den Gotteskasten der Gemeinde. Er ist mit dem den Drachen bezwingenden Erzengel Michael geschmückt.

„Gotteskästen" hat es in den Kirchen schon lange gegeben, neu war aber nach der Reformation, dass das in ihnen gesammelte Geld nicht mehr den Geistlichen, sondern den Armen der Gemeinde zufloss.

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Kanzel

Für die Verkündigung ragt die Kanzel in den Kirchenraum hinein. Sie erhält ihre herausragende Bedeutung dadurch, dass sie die Symmetrie des an der Mittelachse gespiegelten Kirchenraums „stört“. Wer im Gottesdienst bei der Verkündigung von allen gehört und gesehen werden wollte, suchte sich schon immer akustisch und ästhetisch hervorgehobene Orte. Als geschwungener Kelch aus schwerem Marmor gestaltet, wurde sie 1910 nach dem großen Brand von dem Dresdner Bildhauer Otto Lessing in Anlehnung an die ursprüngliche Form geschaffen und mit einer prächtigen Treppe versehen. Lessing orientiert sich zwar an der Kanzel der Sonninkirche, schuf aber dennoch ein Werk, an dem sich die neobarocken und Jugendstileinflüsse seiner Zeit deutlich ablesen lassen.

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Zelebrationsaltar

Wo vor einiger Zeit noch das Taufbecken seinen Platz hatte, bildet seit Ende Oktober 2010 der Zelebrationsaltar das Zentrum des Altarraumes.

Der neue Altar steht auf zwölf Säulen und hat auf der Altarplatte aus italienischem Marmor ein eingefasstes Kreuz aus Mooreichenholz. Ein vergoldetes Gitter umfasst den Altar. Durch den neuen Zelebrationsaltar, der auch acht Meter näher an der Gemeinde steht als der alte Altar, wendet der Pastor beim Abendmahl der Gemeinde nicht mehr den Rücken zu.

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Taufbecken

Der Taufstein aus weißem Marmor wurde 1763 in Livorno gearbeitet und von dort lebenden Hamburger Kaufleuten gestiftet. Livorno besitzt einen der wichtigsten Häfen Italiens. Neben dem Handel, vor allem mit den Ländern der Levante und des Maghreb, blühte dort im 18. Jahrhundert das Kunsthandwerk.

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Der Altar und das Altarbild

Der Altar bindet die Blicke. Er ist 20m hoch und wurde 1910 aus kostbarem Marmor gestaltet. An drei Stellen des Altars findet man wichtige Abschnitte aus dem Leben Jesus Christus. Zentral das Bild des Auferstandenen, darunter ein Relief mit der Darstellung des letzten Abendmahls. Über dem Auferstandenen der gekreuzigte Jesus.

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Hauptkirche St. Michaelis zu Hamburg
Englische Planke 1, 20459 Hamburg
Telefon: (040) 376 78-0, Fax: -310
Mail: info@st-michaelis.de

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